Im Zentrum des Konzertes stehen die Emotion und die Infragestellung des Wortes als emotionaler Ausdruck.
Alle Komponenten des Werkes laufen in einer in Max/MSP geschriebenen Software zusammen. Durch Tonhöhen- und Amplitudenerkennung werden die Parameter über die Mandoline gesteuert. Im Laufe des Konzertes werden die vorproduzierten Texte aus Célines „Reise ans Ende der Nacht“ umfragmentiert, der dadurch entstehende sprachliche Unsinn transformiert sich zum Klang, die Semantik tritt in den Hintergrund. Die Mandoline spielt patternartige Motive, die vom Computer aufgezeichnet und als Loop wiedergegeben werden. Die Software variiert dabei die Loopdauern.
Weiterhin gibt es eine gesangliche Komponente; aus Kurt Schwitters´ „Ursonate“ wurden kurze Samples ausgewählt -archaische Laute, vorgetragen von Schwitters persönlich. Eingerahmt wird das Stück durch die mit E-Bow auf einem Ton gespielten E-Gitarre, ein Spiel mit der Klangfarbe und monochrome Eruption.
Haarmann: Instrumente, Programmierung, Komposition
An Kuohn: Stimme
Kurt Schwitters: Gesang

