Konkret zu Abstrakt

Duo for Electro-Acoustic Music with Frank Niehusmann

Konkret zu Abstrakt ist eine Live-Band. Sie spielen im Kunstverein, im Festivalzelt, in den Niederlanden, im Stadion, im Club oder im Hauptbahnhof neben der Rolltreppe.

Ihr elektroakustischer Sound ist ein Mix aus DadaHall, Rotostyle, Crossdub und Digitaljazz.

KONKRET ZU ABSTRAKT live in Bochum/Germany 2012 from klangmoebel on Vimeo.

Ralf Haarmann spielt Melodikas, Luftballons, Mandolinen, Geigenbögen, Klanghölzer, Rückkopplungen und Fundsachen: alles live-elektronisch in Echtzeit manipulatiert, gesampelt und geloopt.

Frank Niehusmann schlägt auf alles, was wie Samples aussieht: Klänge von Baumaschinen, Küchenunfällen, Klavierakkorden oder extra-terrestrischen Signalen. Seine E-Drums sind gehackt: ein Algorithmus für serielle Aleatorique sorgt permanent für fröhliche Unübersichtlichkeit und improvisatorisches Komponieren.

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Die Technik wird bei Konkret zu Abstrakt charmant als “Mittel zum Problem” positioniert – virtuos und präzise achten die beiden Sturmspieler Haarmann und Niehusmann darauf, daß ihre Musik nie zu komponiert erscheint. Alles was verdächtig synchron daherkommt, wird schnellstens aus dem Takt gebracht.

Live at Central Station Berlin
Photo: Clemens von Reusner

Und doch: diese Musik ist professionell auf Knirsch gewuchtet (tags: experimental, contemporary, classical, dada, electroacoustic, jazz, improvised music, Germany). Ralf Haarmann und Frank Niehusmann machen Neue Musik mit modernen Computern im Dialog: es klopft. Es klingelt!?
Es flötet, singt, blubbert, poltert, brummt, gongt, donnert, zirpt, knallt, fiept, flüstert, dröhnt, kratzt, läutet, quietscht, kräht, klönkert, kichert, kracht, piept, trommelt, summt, rattert, säuselt, gurgelt, murmelt, plätschert, glissandiert, knistert, wispert, bollert, furzt, tickt, pumpt, quakt, pufft, rockt, orgelt und lacht. – Tatsache: so klingt das, wenn Haarmann und Niehusmann Neue Musik machen. Konkret zu Abstrakt gesehen ist das der Hammer!

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